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22. Juli 2026
Die Chancengerechtigkeit gilt als ein fundamentales Versprechen moderner demokratischer Gesellschaften. In der Realität des deutschen Bildungssystems zeigt sich jedoch eine signifikante Diskrepanz zwischen diesem normativen Anspruch und der empirischen Evidenz. Wissenschaftliche Untersuchungen, insbesondere der Chancenmonitor des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung in Kooperation mit der Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“, verdeutlichen, dass der Bildungsweg eines Kindes in Deutschland in hohem Maße durch die soziale Herkunft, den Bildungsstand der Eltern sowie das zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen vorherbestimmt wird. Wer auf das Gymnasium geht und Abi macht, hat später die besten Chancen auf Spitzenjobs. Weil unser Schulsystem so aufgeteilt ist, bleibt die soziale Ungleichheit bestehen: Kinder aus reichen oder akademischen Familien haben es leichter, denselben Status zu erreichen.
Für den Chancenmonitor wurden die Daten von fast 68.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren untersucht. Die Forscher haben sich angeschaut, wer eine höhere Schule besucht, das Abi in der Tasche hat oder studiert.
Das Ergebnis: Ob ein Kind Erfolg in der Schule hat, entscheidet sich vor allem durch das Geld und die Bildung der Eltern. Kinder von reichen Akademikern gehen fast immer auf das Gymnasium. Kinder aus Familien mit wenig Geld oder ohne hohen Bildungsabschluss haben dagegen viel schlechtere Karten. Gute Bildungschancen sind in der nächsten Generation also völlig ungleich verteilt.
Der Einfluss dieser demografischen Zusammensetzung auf die Wahrscheinlichkeit eines Gymnasialbesuchs lässt sich durch mikroökonomische Simulationen des ifo Instituts aufzeigen. Die Analyse legt extreme Ungleichheiten an den Rändern der sozialen Verteilung dar. Während die durchschnittliche Gymnasialbesuchsquote über alle sozialen Gruppen bei 40,1 % liegt, variiert die individuelle Wahrscheinlichkeit je nach familiärer Situation.
Die Daten belegen, dass ein Migrationshintergrund isoliert betrachtet keinen primär negativen Einfluss auf die Gymnasialquote ausübt. Vielmehr sind es die ökonomischen Rahmenbedingungen und das Bildungsniveau im Elternhaus, welche die ungleichen Chancen bedingen. Ein besonders besorgniserregender Trend zeigt sich beim Vergleich der Daten von 2019 und 2022 – also genau in der Zeit der Corona-Pandemie mit Schulschließungen und Homeschooling. In dieser Phase ist die Gymnasialquote bei den ohnehin benachteiligten Kindern noch weiter gesunken. In den reichsten und gebildetsten Familien blieb die Quote dagegen bei rund 80 bis 81 % stabil. Das bedeutet: Krisen verschlimmern die ohnehin schon ungerechte Bildungskluft und treffen die Schwächsten der Gesellschaft am härtesten.
Dass Kinder aus verschiedenen sozialen Schichten unterschiedlich erfolgreich in der Schule sind, entscheidet sich nicht erst beim Wechsel auf das Gymnasium. Es ist das Ergebnis einer Kette von Benachteiligungen, die schon in der frühesten Kindheit beginnt. Eine Langzeitstudie des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) zeigt, wie sich diese Unterschiede über den gesamten Bildungsweg bis zum 26. Lebensjahr verfestigen.
Die drei Problemfelder beim Wechsel aufs Gymnasium: Die Studie zeigt, dass es beim Übergang auf die weiterführende Schule ungerecht zugeht – selbst wenn Kinder aus verschiedenen Schichten exakt die gleiche Leistung bringen:
Das Endergebnis: Am Ende dieser Kette schafft nur rund ein Drittel der Jugendlichen aus ärmeren Familien den Weg zur Studienberechtigung (Abitur/Fachabi). Bei den reicheren Familien sind es über drei Viertel. Zudem ist das Risiko, die Schule höchstens mit einem Hauptschulabschluss zu verlassen, bei Kindern aus armen Familien trotz gleicher Fähigkeiten deutlich höher.
Das EU-Forschungsprojekt LEARN hat die Lebens- und Bildungswege in neun europäischen Ländern verglichen (darunter Deutschland, die Schweiz, Finnland, Italien und das Vereinigte Königreich). Das wichtigste Ergebnis: In jedem Land entscheidet die soziale Herkunft am stärksten über den Bildungserfolg.
Allerdings hängt es vom jeweiligen Schulsystem ab, ob der Staat diese Ungerechtigkeit abfängt oder noch schlimmer macht:
Der Föderalismus in Deutschland führt dazu, dass die Postleitzahl eines Kindes erhebliche Auswirkungen auf seine Aufstiegschancen hat. Wie der Ländervergleich des Chancenmonitors zeigt, ist der Einfluss des familiären Hintergrunds auf die Gymnasialquote je nach Bundesland sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Große Unterschiede zwischen den Bundesländern
Wo ein Kind in Deutschland aufwächst, hat einen riesigen Einfluss auf seine Bildungschancen. Der Chancenmonitor zeigt extreme Unterschiede zwischen den Bundesländern:
Kritik und wirtschaftliche Realität: Kritiker wenden oft ein, dass man die Gerechtigkeit nicht nur an der Gymnasialquote messen darf. Länder wie Bayern betonen, dass sie eine sehr starke berufliche Ausbildung (wie das duale System) haben, die auch ohne Abi zu guten Jobs führt.
Die Wirtschaftszahlen sprechen jedoch eine andere Sprache: Der Besuch des Gymnasiums und das anschließende Studium sind nach wie vor der sicherste Weg zu einem deutlich höheren Gehalt im Laufe des Lebens.
Die Bildungslücke bei Jungen (Gender Gap)
Ein wichtiges und oft übersehenes Ergebnis des Chancenmonitors ist, dass Jungen im deutschen Bildungssystem systematisch hinterherhinken. Egal aus welcher sozialen Schicht sie kommen: Jungen landen seltener auf dem Gymnasium als Mädchen. Während 43,5 % der Mädchen ein Gymnasium besuchen, sind es bei den Jungen nur 36,9 %.
Bis zum Alter von 16 bis 18 Jahren wächst dieser Abstand sogar auf knapp 10 Prozentpunkte an. Selbst in wohlhabenden Akademikerfamilien zeigt sich dieser Unterschied.
Die drei Hauptgründe laut Experten:
Wenn kluge Köpfe aus ärmeren Familien nicht richtig gefördert werden, ist das nicht nur ungerecht – es kostet auch die gesamte Gesellschaft extrem viel Geld.
Da staatliche Schulreformen nur sehr langsam vorankommen, wird professionelle Nachhilfe immer wichtiger, um Nachteile aus dem Elternhaus auszugleichen. Wenn Eltern ihren Kindern aus Zeitmangel oder wegen fehlender eigener Studienerfahrung nicht beim Lernen helfen können, braucht es andere Lösungen.
Ein erfolgreiches Modell ist das Nachhilfeinstitut Studentenring. Dessen Konzept baut gezielt Hürden ab und verbessert die Chancen auf einen sozialen Aufstieg durch drei Kernpunkte:
Die wissenschaftlichen Daten zeigen eindeutig: Das deutsche Schulsystem filtert Kinder immer noch nach ihrer sozialen Herkunft und vererbt den Bildungsstand der Eltern fast eins zu eins an die nächste Generation. Weil Unterschiede beim Lernen zu früh entstehen, Noten ungerecht verteilt werden und Empfehlungen fürs Gymnasium oft voreingenommen sind, bleiben viele Talente unentdeckt und ungenutzt.
Um das Problem an der Wurzel zu packen, braucht es dringend staatliche Reformen:
Da solche Veränderungen auf politischer Ebene jedoch sehr lange dauern, bieten flexible und faire Nachhilfemodelle wie das des Studentenrings eine schnelle, direkte Hilfe. Durch das Lernen auf Augenhöhe mit Studenten und den Verzicht auf teure Langzeitverträge hilft das Konzept genau da, wo es brennt. Es leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Verknüpfung von Herkunft und schulischem Erfolg im Alltag der Kinder aufzubrechen.
Bei uns könnte es nicht besser laufen . Wir schätzen die Zuverlässigkeit und Flexibilität unserer Nachhilfe sehr. Die Mathelehrerin und unsere Nachhilfestudentin haben sich am Anfang zusammen gesetzt und abgestimmt wie unserem Sohn am besten geholfen werden kann. Die Grundlagen die gefehlt haben konnten aufgebaut werden und so hat unser Sohn den Anschluss gefunden. Wir sind auf einem guten Weg. Hier nachlesen
Habe mich im ersten Schritt ganz bewußt aus zwei Gründen für den Studentenring entschieden: 1) Einzelnachhilfe, 2) Nachhilfelehrer kommt nach Hause. Im zweiten Schritt kann ich nun auch sagen, daß die Nachhilfe selbst hervorragend ist. Dass einst mal unge- liebte Fach Mathe ist nun eines seiner Lieblingsfächer. Bereits nach kurzer Zeit ... Hier nachlesen
Sind super zufrieden, haben eine sehr nette Dame am Telefon gehabt, die für uns eine super Nachhilfe (Student) rausgesucht hat. Es ging alles super schnell. Unser Sohn lernt gerne mit ihm und er bekommt jetzt eine 4 statt eine 5 in Englisch auf dem Zeugnis. ... Hier nachlesen
Wir sind super zufrieden mit allem. Dem organisatorischen Teil, die Betreuung und vor allem der motivierte Lehrer. Er kam nach Hause und hat unsere Tochter auch über what's app unterstützt. Vielen Dank. Dadurch konnte sie sich in Mathe um 3 Noten verbessern. Wir empfehlen Sie gern weiter. Hier nachlesen
Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut und dank eines flexiblen "Nachhilfelehrers" wurde bisher immer sehr auf unsere persönlichen Bedürfnisse und Zeiten Rücksicht genommen.Hier wird keine Gruppennachhilfe wie bei sovielen anderen Instituten angeboten sondern jedes Kind erhält individuell Nachhilfe. Somit kann auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes eingegangen und die persönlichen Probleme im jeweiligen Fach erarbeitet werden und man füllt sich nicht als Nummer unter vielen. Wir würden den Studentenring auf jeden Fall weiterempfehlen.Hier nachlesen
Der Studentenring ist sehr gut. Mein Sohn konnte mit der Lehrerin zu Hause ganz individiuell lernen. Es ging auch keine Zeit wegen des Fahrtwegs verloren, da die Lehrerin zu uns nach Hause gekommen ist. Nachhilfe war in Englisch und Deutsch und beide Fächer konnten auf Note 3 stabilisiert werden, vorher Note 5 in Deutsch und Note 4 in Englisch. Ich war sehr zufrieden. Hier nachlesen
Die Nachhilfe war und ist für meinen Sohn ein echter Glückstreffer. Von einer 5- in Latein im Halbjahreszeugnis konnte er seine Leistung in diesem Halbjahr dank der Nachhilfe auf eine GUTE 3!!! verbessern, sodass er im Endzeugnis nicht nur die 6 abwenden, sondern auch in der Gesamtnote eine 4 erreichte. Und das, obwohl seine Lateinlehrerin .... Hier nachlesen
Bin sehr zufrieden. Fairer Preis, super Kommunikation. Man kann sich darauf verlassen, das auch tatsächlich qualifizierte Personen die Kinder unterrichten. Und der Stress wird einem dadurch erspart sich jedesmal zu vergewissern zu müssen, ob alle Angaben auch der Wahrheit entsprechen. Ganz großes Glück, die Unterrichtsstunden finden auch zu Hause statt.Hier nachlesen
Hallo, ich kann nur Positives berichten. Die Vermittlung der Nachhilfe war schnell, unkompliziert mit sehr freundlichem Service. Die Nachhilfe war super. Kurzfristige Termine, variable Unterrichtsdauer waren kein Problem. So engagiertes Personal wünscht man sich auch in anderen Bereichen. Mein Sohn fand wieder Interesse am Fach und das zeigte sich sowohl in den Noten als auch an der mündlichen Beteiligung. Es war eben nicht nur ein Lernen für die nächste Arbeit, sondern das Vermitteln des Verständnisses für die Materie. Super toll. Danke dafür. Ich würde jederzeit wieder die Hilfe des Studentenrings in Anspruch nehmen. Hier nachlesen
Das Team bemüht sich sehr schnell die passende Nachhilfe zu finden. Reibungsloser Ablauf. Die Vorauswahl der Nachhilfelehrer entspricht fast zu 99 % den gewünschten Kriterien. Hier nachlesen
Mein Sohn hat seine Note in Französisch innerhalb eines Jahres um 2 Noten verbessert. Er hatte nur einmal die Woche 1 Stunde Nachhilfe. Bin einfach nur begeistert. Hier nachlesen
Wir sind voll zufrieden mit der Leistung des Studentenrings! Die Studenten, die uns bisher vermittelt wurden, waren zuverlässig und sehr engagiert. Die Abwicklung über den Studentenring verläuft reibungslos und unkompliziert. Es ist tatsächlich so, wie es die Anzeige verspricht! Hier nachlesen
Ich habe den Studentenring für ein Jahr genutzt und mich in dieser Zeit in Mathematik um zwei Noten verbessert. Der Studentenring war bezüglich eines Wechsels sehr kooperativ. Alles lief problemlos. Ich würde ihn jederzeit wieder nutzen und kann ihn nur empfehlen. Hier nachlesen
Habe mit Studentenring sehr gute Erfahrung. Sie sind sehr bemüht um eine kompetente und passende Lehrkraft zu finden. Die Lehrkräfte sind sehr gut vorbereitet und sehr bemüht. Kann ich nur empfehlen! Hier nachlesen
Wir, das heißt wir Eltern und unser Sohn, sind mit dem Nachhilfe Lehrer in Englisch sehr zufrieden. Die Arbeitsatmosphäre ist entspannt und obwohl der Termin Freitag Nachmittag stattfindet, ist unser Sohn gerne dabei. Durch die Regelmäßigkeit haben wir weniger Diskussionen und Streß. Wir merken, dass dem Nachhilfelehrer auch persönlich am Fortschritt unseres Sohnes gelegen ist und gerade in dem Alter (unser Sohn ist 13 Jahre alt ) finden wir es motivierend, wenn auch außenstehende Personen positiv auf den Schüler einwirken. Hier nachlesen
Sind total begeistert. Innerhalb kürzester Zeit wurden die Noten unseres Sohnes in Mathematik von 5 auf 2 verbessert! Hier nachlesen
Sowohl fachlich als auch menschlich war die Nachhilfe das Beste, was unserem pubertierenden und sich orientierenden Sohn passieren konnte. Julian war höchst kompetent, vor allem aber auch im Umgang mit unserem jugendlichen Sohn einfühlsam, extrem zuverlässig und nicht zuletzt sehr "effektiv". Innerhalb von wenigen Monaten war unser Kind wieder auf dem aktuellen Stand, der ihm das selbständige und selbstsichere Arbeiten in der Schule wieder ermöglichte. Auch die Einbettung in das Organisatorische des Studentenrings, welche von hoher Verlässlichkeit geprägt war, (...) Hier nachlesen
Mit der Nachhilfe für meinen Sohn war ich sehr zufrieden. Stunden konnten individuell vereinbart werden, je nach Lernbedarf. Da die Studentin zu uns nach Hause kam, war auch das Lernumfeld prima. Einzelunterricht ist meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Methode für Nachhilfe. Als Eltern bekommt man somit auch mit, wer mein Kind unterrichtet und wie der Lernfortschritt ist. Die Studentin hat meinen Sohn ca. 1 1/2 Jahre bis zum erfolgreich bestandenen Abitur begleitet. Es war eine prima Zeit - jederzeit wieder bei Bedarf! Hier weiterlesen
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